Wie links ist Paranoia?
Verschworen bis über beide Ohren: Die Duisburger »Politpop«-Band »Die Bandbreite«, ihre rechten Kameraden und linken Genossen.
Sie spielen beim traditionellen Liederfestival auf der Burg Waldeck und schaffen es in die »Liederbestenliste« des Deutschlandsfunks. Sie rappen beim Pressefest der Deutschen Kommunistischen Partei, beim Ostermarsch Ruhr, bei gewerkschaftlichen und bei »Occupy«-Events.
Eine Veranstaltung von und mit Marcus Meier
Zeit: 5. Juni 2012, 19.30 Uhr
Ort: Soziales Zentrum, Josephstraße 2, Bochum
U-Bahnhaltestelle Feldsieper Straße, Linie U35 ab Bochum Hauptbahnhof.
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Prekäre Beschäftigung
Gertrud D. aus Pforzheim ist seit vier Jahren Leiharbeiterin. Seit zwei Jahren wird sie immer an den gleichen Unternehmer verliehen. Pro Stunde gibt es 7,63 Euro, rund sieben Euro weniger als für Stammbeschäftigte nach Tarifvertrag. Wegen des schwankenden Arbeitseinsatzes kommt Gertrud D. auf 350 bis 500 Euro im Monat. Davon kann sie nicht leben und nicht sterben. Zum Glück hat sie noch einen Zusatzjob am Wochenende in einem Supermarkt. Was ist ihr größter Wunsch? „Festangestellt die ganze Woche Wurst und Käse zu verkaufen!“
Haushaltskommission: Luftballon oder Nebelkerze?
Was soll das? Diese Frage muss man sich stellen, wenn man die Prüfvorschläge der Verwaltung zur weiteren Konsolidierung der Haushaltssituation der Stadt Herne für die Haushaltskommission betrachtet:
Ist es ein Luftballon, um zu prüfen, ob wir als Linken unser Versprechen wahr machen, alles zu veröffentlichen? Oder eine Nebelkerze, in dem man ein paar Einzelmaßnahmen mit Wirkung anno irgendwann in den öffentlichen Raum wirft, um die zu erwartende wirkliche Giftliste zu verschleieren? Weiterlesen...
Wir sind DIE LINKE.
Aufruf vor dem Bundesparteitag der LINKEN in Göttingen
Der Bundesparteitag findet in einer für DIE LINKE schwierigen Zeit statt. Fünf Jahre nach der Gründung der LINKEN aus dem Zusammenschluss von WASG und PDS haben wir in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen bittere Wahlniederlagen erlitten. Erstmals wurden wir aus zwei Landtagen wieder herausgewählt. In Berlin haben wir die Regierungsverantwortung verloren. Anderswo – bei den Landtagswahlen im Saarland und bei den Kommunalwahlen in Thüringen – hat sich erwiesen, dass schwierige Zeiten bei weitem nicht zum Untergang der Partei führen müssen, sondern dass die LINKE heute sogar Landrätinnen und Oberbürgermeisterinnen hervorbringen kann. Die unterschiedlichen Wahlerfahrungen zeigen: Weiterlesen...
Die Transfer-Union
von Jürgen Klute
Die EU als Transfer-Union – das ist für die Bundesregierung in etwa das, was dem Teufel das Weihwasser der katholischen Kirche ist: etwas, das man um jeden Preis meiden will. Die Bundeskanzlerin dürfte in diesem Punkt eine Mehrheit der Wähler und Wählerinnen in Deutschland hinter sich haben. Und auch die bundesdeutschen Leit-Medien stützen sie in der öffentlichen Debatte über dieses Thema. Weiterlesen...
Sozialstaat und Arbeitnehmerrechte in Europa verteidigen!
Nein zu ESM und Fiskalvertrag – Krisenproteste unterstützen!
Das Herner Sozialforum unterstützt die Banken- und Krisenproteste in Deutschland und Europa!
In Europa sind über Jahrzehnte erkämpfte soziale Errungenschaften in Gefahr. Unterstützt von der Lobby der Finanzindustrie nutzen Europäische Regierungen die Finanz- und Wirtschaftskrise, um in einem bisher unbekannten Tempo und Ausmaß sozialstaatliche Regelungen und Arbeitnehmerrechte abzubauen. Weiterlesen...
Herkules statt Brüning
Von Rudolf Hickel
Ab Mittwoch hat eine Vielzahl von Organisationen zu »Bloccupy«-Aktionstagen in Frankfurt am Main aufgerufen mit dem Ziel, Widerstand gegen den neoliberalen Schrumpfkurs vor allem der Bundesregierung zu leisten. Allerdings sind alle Aktionen im Umfeld des Bankenzentrums sowie der Europäischen Zentralbank untersagt worden. Es ist ein Skandal, dass das Recht auf Demonstrationen mit Füßen getreten wird. Dabei fasst das Motto die Notwendigkeit von Aktionen zutreffend zusammen: »Widerstand gegen das Spardiktat von Troika und Regierung – Für internationale Solidarität«. Weiterlesen...
10, 9 % Erstimmen / 8,9 % Zweitstimmen
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| WAZ Herne |
So lautet das Ergebniss für DIE LINKE bei den Landtagswahlen 2012. Leider nicht in der gesamten Stadt Herne, sondern lediglich in den Stimmwahlbezirken 2092 (Gymnasium Eickel/Erststimmen) und 4244 (Regenbogenschule/Zweitstimmen). Weiterlesen...
Grußbotschaft von Synaspismos/SYRIZA
Yiannis Bournous ist Europapolitischer Sprecher von Synaspismos/SYRIZA - Koalition der Radikalen Linken aus Griechenland und Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der Europäischen Linken
Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde,
mit diesem Schreiben möchten wir Euch unsere herzlichsten und aufrichtigsten Wünsche für einen großartigen Erfolg bei den bevorstehenden Wahlen in NRW zukommen lassen.
Wir freuen uns, Euch unsererseits die Botschaft der griechischen Bevölkerung gegen die Politik der Super-Austeriät, Arbeitslosigkeit und sozialen Zerstörung zu übermitteln. Eine Botschaft, die bei den letzten griechischen Wahlen am vergangenen Sonntag kristallklar wurde, als unser Bündnis SYRIZA die zweitstärkste politische Kraft in Griechenland wurde und 17% und 52 Sitze im neuen Parlament erreichte. Weiterlesen...
DGB: "Europa geht nur anders!"
Investitionen, Jobs und Wohlstand statt Arbeitslosigkeit und Armut
Die Krise im Euroraum bedroht mittlerweile Wirtschaft und Arbeitsplätze in ganz Europa. Verschärft wurde sie durch falsche Diagnosen und untaugliche politische Mittel. Nicht die Staatsschulden sind das Problem; es ist die Finanzierung über den Finanzmarkt, die nicht mehr funktioniert. Sparen allein hilft nicht. Doch es gibt einen Ausweg.
"Mit Essen spielt man nicht"
Die deutsche Finanzbranche
und das Geschäft mit dem Hunger
Studie über Spekulationnen mit Lebensmitteln
Seit einigen Jahren werben Finanzberater/innen und Banken in Deutschland für Agrarrohstoffe als Anlageklasse: Steigende Nahrungsmittelpreise verhießen hohe Gewinne, die sich niemand entgehen lassen solle. Je höher der Preis für Grundnahrungsmittel, desto höher auch der Profit, so die zynische Formel.
In Deutschland geben wir durchschnittlich gut zehn Prozent unseres Einkommens für Nahrungsmittel aus, Familien in armen Ländern dagegen bis zu 80 Prozent. Steigen die Preise, wächst der Hunger. So geschehen im Jahr 2008: Die globale Nahrungsmittelkrise trieb die Zahl der hungernden Menschen weltweit auf über eine Milliarde und löste in 61 Ländern Hungerproteste aus. „Alle essen weniger. Frauen müssen die größten Opfer bringen. Sie essen erst, nachdem alle anderen versorgt sind“, erklärte ein von Oxfam interviewter Landarbeiter aus Bangladesch.






