Debatte


PLAN B - Der Rote Faden

Was sich ändern muss, damit Ökologie, Gerechtigkeit und Demokratie Hand in Hand gehen können

Mehr Wachstum« – das war jahrzehntelang das wichtigste Motto der Wirtschaftspolitik. Wegen der kurzfristigen Effekte ist das populär. Konjunkturelle Aufschwünge stabilisieren die Beschäftigung, sorgen für steigende Steuereinnahmen und solidere Sozialkassen. All das sei unverzichtbar, heißt es, Wachstum also der Königsweg.

Aber ein Wachstumsmodell, das sich auf soziale Ungerechtigkeit und Umweltzerstörung gründet, darf nicht Grundlage für die Zukunft sein. Entscheidungen mit längerfristiger Perspektive und die Berücksichtigung langer Zyklen in der Natur stehen in tiefem Widerspruch zum kurzfristigen Profitkalkül. Und gerade in den Industrieländern haben wir es ohnehin mit tendenziell sinkenden Wachstumsraten zu tun. Deshalb braucht es ein neues Wirtschaftsmodell, das Stabilität, Gerechtigkeit und ökologische Grenzen miteinander verbindet.

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Das rote Projekt für einen sozial-ökologischen Umbau

Es sind die selben Mechanismen und Triebfedern, die zu einem Raubbau an der Natur, zu wachsender Ungleichheit und zu Armut führen. Wirtschaft und Gesellschaft, Macht- und Eigentumsverhältnisse dürfen nicht bleiben wie sie sind, wenn der notwendige ökologische Umbau möglich werden soll.

Ohne soziale Gerechtigkeit bleiben ökologisches Wirtschaften und eine nachhaltige Lebensweisen leere Versprechen. Statt immer mehr Reichtum für wenige Menschen wollen wir ein gutes Leben für alle. Das bedeutet eine Umverteilung von Vermögen, Arbeit, Zeit und Einkommen und eine grundlegende Änderung der Geschlechterverhältnisse.

Eine tiefgreifende Veränderung von Wirtschaft und Gesellschaft kann nicht von oben verordnet werden. Die Menschen müssen sich an den Diskussionen und Entscheidungen, die ihr Leben verändern werden, selbst aktiv und wirkungsvoll beteiligen können.

Deshalb kann der ökologische Umbau nur dann gelingen, wenn er durchgehend als soziales und demokratisches Erneuerungsprojekt angelegt ist.

 

02. September 2013   Plan B - Die Diskussion

PLAN-B - Ein Projekt zum Mitmachen

Wenn alle mitentscheiden können, entstehen überzeugende Alternativen

Von Cornelia Möhring.

Gesunde Lebensmittel aus der Region, die wir uns leisten können, ein ökologischer Nahverkehr, der uns schnell und zukünftig vielleicht sogar kostenfrei von A nach B bringt, Wohnprojekte und Konsum, die mit Energieverschwendung Schluss machen und bezahlbar für alle sind …

Alles Spinnerei? Nein. Es gibt so etwas längst, nur viel zu wenig. Dort, wo alle mitentscheiden können, entstehen überzeugende Alternativen, an denen wir mit unserem Plan B angeknüpft haben. Klar, niemand legt uns die Entmachtung der Energieriesen in den Schoß. Dafür bedarf es eines echten sozialökologischen Umbaus, und dafür steht das Plan-B-Projekt der Fraktion DIE LINKE.

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