DIE LINKE in Herne und Wanne-Eickel
07. Juli 2010   in NRW - im RVR

Direktwahl des Ruhrparlaments stärkt den RVR

die_linke_rvrDIE LINKE im RVR begrüßt Rot-Grüne Überlegungen 

Die Fraktion DIE LINKE im Regionalverband Ruhr (RVR) begrüßt die Überlegungen der designierten Rot-Grünen Minderheitsregierung, das Ruhrparlament, also die Verbandsversammlung des RVR, zukünftig über der Weg einer Direktwahl zu bestimmen. Weiterlesen...
 

Rede von ingrid Remmers zum Jahresbericht des Petitionsausschusses

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Liebe Mitarbeiter des Ausschussdienstes!

Die Wählerinnen und Wähler sind der Souverän eines jeden demokratischen Staates. Sie stimmen für eine Kandidatin oder einen Kandidaten und eine Partei und übertragen ihr damit die Wahrnehmung ihrer Interessen. Allerdings wächst in Deutschland die Zahl der Menschen, die sich durch die derzeitigen Mehrheitsverhältnisse und vor allem die Mehrheitsentscheidungen nicht mehr repräsentiert fühlen und tatsächlich allzu oft auch nicht mehr repräsentiert werden. Bis zu einem gewissen Grad ist das sicher ein Stück weit normal. Aber Demokratie verliert ihre Legitimation, wenn zu viele einzelne Menschen und ganze gesellschaftliche Gruppen den Eindruck haben, dass ihre Stimme und ihre Interessen überhaupt nicht mehr zählen. Weiterlesen...

 
01. Juli 2010   im Bund - Partei

Gabriel hat sich verzockt

DIE LINKE konnte weder für Wulff noch für Gauck stimmen. "Die beiden anderen Kandidaten unterstützen den Krieg und den Sozialabbau in unserem Land", stellt Gesine Lötzsch klar. Im Interview würdigt sie das hervorragende Ergebnis von Luc Jochimsen, analysiert die Vorgänge vor und bei der Wahl des Bundespräsidenten am 30. Juni und antwortet mit sachlichen Argumenten auf die aggressive Legendenbildung bei SPD und Grünen. "Joachim Gauck kann uns keine Absolution erteilen. Wir werden uns nie von unserer Geschichte trennen können", betont Lötzsch. Die Chancen für Rot-Rot-Grün sind in ihren Augen nicht verspielt: "In NRW wird sich zeigen, ob SPD und Grüne aus der gestrigen Niederlage etwas gelernt haben." Weiterlesen...

 
30. Juni 2010   im Bund - Partei

Kein Sommermärchen auf dem Arbeitsmarkt

Zur Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt im Monat Juni erklärt die Bundesgeschäftsführerin der Partei DIE LINKE, Caren Lay:

3,153 Millionen Menschen waren im Monat Juni ohne Arbeit – offiziell. Jenseits geschönter Zahlen liegt die Arbeitslosigkeit bedeutend höher. DIE LINKE hat auch in diesem Monat nachgerechnet: 4,332 Millionen sind es wirklich, wenn man diejenigen mit einrechnet, die in 1-Euro-Jobs oder arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen geparkt sind.

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30. Juni 2010   im Bund - Linksfraktion

Luc Jochimsen war eine wunderbare Kandidatin

Erst im dritten Wahlgang ist der Kandidat von Union und FDP, Christian Wulff, zum Bundespräsidenten gewählt worden. Auf ihn entfielen 625 Stimmen, auf den Kandidaten von SPD und Grünen, Joachim Gauck, 494. Luc Jochimsen, die für DIE LINKE im ersten und zweiten Wahlgang jeweils 126 bzw. 123 Stimmen erhielt, trat nicht ein drittes Mal an. Gregor Gysi sieht im Ausgang der ersten beiden Wahlgänge eine schwere Niederlage für die konservativ-liberale Regierung zusammen. DIE LINKE hat mit ihrer Kritik an der Regierung Wirkung gezeigt. Auch das Spiel von SPD und Grünen sei nicht aufgegangen, so Gysi. Lesen Sie ein ausführliches Interview mit Lukrezia Jochimsen in Neues Deutschland.

 
30. Juni 2010   Gelesen - WAZ Herne / Wanne-Eickel

Arbeitslosigkeit in Herne : Was die offizielle Statistik verbirgt

von Kai Wiedermann

Herne. Im Ausland wird schon vom „German Job-Wunder“ gesprochen. Gemeint ist der moderate Anstieg der deutschen Arbeitslosigkeit in Zeiten der Weltwirtschaftskrise. Schaut man genauer hin, gibt es Gründe dafür, an dem schönen Begriff zu zweifeln. Das angebliche Wunder ist erklärbar. Und die Erklärung schafft wenig Raum für Euphorie.

 
30. Juni 2010   Arbeitsmarkt - Arbeitsmarkt

Die tatsächliche Arbeitslosigkeit, Juni 2010

Schlechte Meldungen kann auch die Regierung nicht gebrauchen. Deshalb bleibt sie wie die alte dabei, die Arbeitslosenzahlen schön zu rechnen. Arbeitslose, die krank sind, einen Ein-Euro-Job haben oder  in Weiterbildungen teilnehmen, werden bereits seit längerem nicht als arbeitslos gezählt. Fast alle Arbeitslosen, die älter als 58 sind, erscheinen nicht in der offiziellen Statistik. Im Mai 2009 kam eine weitere Ausnahme hinzu: Wenn private Arbeitsvermittler tätig werden, zählt der von ihnen betreute Arbeitslose nicht mehr als arbeitslos, obwohl er keine Arbeit hat..

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30. Juni 2010   in Europa - Jürgen Klute

Jeder gegen Jeden: EU "spart sich" territorialen Zusammenhalt

 

Die Kommission hat heute ihre Vorschläge zur Verschärfung des Wachstums- und Stabilitätspakt vorgestellt. Geht es nach ihrem Willen, müssen die EU-Staaten ihre Budgets künftig in Brüssel abnicken lassen, bevor die Parlamente abstimmen. Länder, die die Verschuldungsregeln des Spar-Paktes nicht einhalten können, müssen um Fördermittel aus den Struktur-, Kohäsions-, Agrarfonds fürchten. Jürgen Klute, Koordinator der Linksfraktion im Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europäischen Parlaments ist mit den Vorschlägen von Kommissar Rehn nicht einverstanden: Weiterlesen...
 

Der Rat der Stadt Herne hat ein umfangreiches Haushaltskonsolidierungspaket beschlossen. Unter anderem soll im kommendem Jahr durch die Vermarktung der Fläche des Eickeler Tierparkes 650.000 € Einnahmen erzielt sowie durch die Schließung des Tierparks pro Jahr 50.000 € an Sach- und Dienstleistungen eingespart werden.

Diese Veräußerung von Grundstücken im Bereich des Tierparks lehnen viele Einwohnerinnen und Einwohner ab, ebenso die Verlegung des Tierparks. Außerdem vermissen sie eine umfassende, eindeutige Information durch die Verwaltung, da in der Öffentlichkeit sowohl unterschiedliche zeitliche Szenarien im Umlauf sind und Unklarheit über das weitere Verfahren besteht.

Darum beantragt DIE LINKE. Ratsgruppe in der kommenden Ratssitzung eine Aussetzung des Verfahrens und eine aktive Bürgerbeteiligung.

 

"Wenn gegen die Abzocke der Versicherungskonzerne gegenüber den Hebammen nicht schnell etwas passiert, ist das Recht der werdenden Mütter auf Hebammenleistungen nicht mehr gewährleistet", erklärt Ingrid Remmers MdB aus Bochum, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages, zur morgen stattfindenden öffentlichen Ausschusssitzung. "Fast 200.000 Menschen haben die Petition bereits unterzeichnet und damit in Windeseile Parlament und Regierung gezwungen, sich mit den Problemen der Geburtshilfe zu befassen." Weiterlesen...

 

Deutschland braucht mehr Finanzkontrolleure statt mehr Sozialschnüffler

Zur Bilanz der Bundesregierung zur Einhaltung von gesetzlichen Mindestlöhnen erklärt die stellvertretende Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Katja Kipping: "Die Bilanz ist ernüchternd: Im Jahre 2009 hat die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls (FKS) rund 1500 Mal Bußgelder gegen Firmen verhängt, die den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlöhnen unterliefen. ..." Weiterlesen...

 
24. Juni 2010   Gelesen - Neues Deutschland

»Eine einheitliche Regelung in der Fläche«

Der Jurist Jochen Homburg über das Urteil des Bundesarbeitsgerichts zur Tarifeinheit

ND: Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat gestern mit einem Urteil das Prinzip »Ein Betrieb – eine Gewerkschaft« also die Tarifeinheit gekippt. Welche Bedeutung hat diese Entscheidung?

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Homburg: Es handelt sich aus unserer Sicht um die Nachvollziehung einer schon lange angekündigten Rechtsprechungsänderung, die aber zwei getrennte Regelungspunkte beinhaltet. Nach den Vorstellungen des vierten Senats sollen im Falle von Tarifpluralität künftig bei den sogenannten Individualnormen, die Inhalt, Abschluss und Beendigung eines Arbeitsverhältnisses regeln, die Tarifverträge verschiedener Gewerkschaften für ihre jeweiligen Mitglieder nebeneinander gelten.

 

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Tätigkeitsbericht DIE LINKE. Ratsgruppe Herne / Wanne-Eickel, Februar 2010 - Juli 2010

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