DIE LINKE in Herne und Wanne-Eickel
22. Juni 2010   Finanzkrise

Memorandum 2010

Sozial-ökologische Regulierung statt Sparpolitik und Steuergeschenken Nachhaltige Krisenbewältigung erfordert sozial-ökologische Regulierung

Nur durch eine kurzfristige Abkehr der Wirtschaftspolitik von einer reinen neoliberalen Marktorientierung konnten in Deutschland die Folgen der internationalen Krise abgemildert werden.memorandum_gruppe

Die Krisenursachen einer in der Vergangenheit vollzogenen massiven Umverteilung von unten nach oben werden allerdings bis heute weder problematisiert noch sollen sie in Zukunft beseitigt werden – im Gegenteil, die Umverteilungsprofiteure wollen an der verhängnisvollen neoliberalen Wirtschaftspolitik festhalten. Die Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik fordert dagegen ein massives und tabuloses Umdenken. Es geht um die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft. Weiterlesen...
 
22. Juni 2010   in Europa - Jürgen Klute

Finanzlobby ohne Gegenspieler

Europaabgeordnete unterzeichnen fraktionsübergreifenden Aufruf für Gegengewicht zur Finanzmarktlobby

„Der ungeheure Druck, der durch die Finanzindustrie aufgebaut wird, hat kein Gegengewicht“, erklären Jürgen Klute und Thomas Händel, Europaabgeordnete der LINKEN und Mitglieder des Wirtschafts- und Währungsausschusses. Beim Umweltschutz habe unter anderem Greenpeace eine qualifizierte Gegenexpertise entwickelt. Damit können die Abgeordneten widerstreitende Argumente der verschiedenen Interessengruppen gegeneinander abwägen und in konkrete Politik umsetzen. „Für den Finanzsektor fehlt eine solche Position, so dass wir – die Abgeordneten im EU-Parlament – nur schwer die Interessen der Zivilgesellschaft gegenüber den wirtschaftlichen Interessen vertreten können“, so Händel und Klute, die zu den Erstunterzeichnenden gehören. Weiterlesen...
 

Linksfraktion im RVR lehnt Scheytts Zukunftsideen für die Ruhr 2010 GmbH ab

 

Die Fraktion DIE LINKE im Regionalverband Ruhr (RVR) hält die Diskussion um eine Fortführung der Ruhr 2010 GmbH über ihre Funktion für das Kulturhauptstadtjahr hinaus für überflüssig und lehnt die Ideen des Geschäftsführers der Ruhr 2010 GmbH, Oliver Scheytt, zum Fortbestand der Gesellschaft ab. Auch die Vorstellungen zur Finanzierung der Gesellschaft über den 31.12. 2012 hinaus hält DIE LINKE für illusorisch. Zum 31.12. 2012 muss die Gesellschaft laut Gesellschaftsvertrag abgewickelt sein. Weiterlesen...
 
18. Juni 2010   Die Ratsgruppe - Anfragen

Nachgefragt "Atypische Beschäftigung"

Im Zuge der Hartz-Reformen mit Wirkung zum 1. Januar 2005 wurden die Ein-Euro-Jobs (sogenannte Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung) als ein Instrument installiert, dass ALG II - Empfänger wieder in den Arbeitsmarkt integrieren und die Chancen auf ein reguläres Arbeitsverhältnis steigern sollte.

Ferner wurden unter dem Begriff „Flexibilisierung des Arbeitsmarktes“ ebenfalls im Zuge der Hartz-Reformen mehrere Gesetzte geändert und verabschiedet, die die Leiharbeit fördern, u.a. das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz. 

In einer Anfrage fragt DIE LINKE. Ratgruppe über den Einsatz von 1 € Jobbern und LeiharbeiterInnen in der Stadt Herne nach.

 

Zur Ankündigung von SPD und Grünen am Donnerstag, in NRW eine Minderheitsregierung bilden zu wollen, erklärt beuermann2Bärbel Beuermann, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, nach den Beratungen in der Klausurtagung: 

„Die Fraktion DIE LINKE begrüßt den Sinneswandel von Frau Kraft, nun doch eine Minderheitsregierung mit den Grünen zu bilden. Wir erwarten, dass diese neue Regierung das unsoziale Sparpaket der schwarz-gelben Bundesregierung sowie die Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerken im Bundesrat  verhindern wird.

Ich hoffe, dass sich SPD und Grüne für einen tatsächlichen Politikwechsel als lernfähig erweisen. Dieser Regierungswechsel kann nur ein erstes Signal für den notwendigen grundlegenden Politikwechsel im Interesse der Menschen in NRW sein. Weiterlesen...
 
DIE LINKE schlägt der Bundesversammlung vor, am 30. Juni Luc  Jochimsen zur Bundes-
   
präsindentin zu wählen. Sie will Friedensstifterin, Vereinigerin und Schirmherrin für die Schwachen und Benachteiligten sein. Die drei Themen sprechen wir, spreche ich immer an - die anderen nicht so sehr. Wenn das Thema Frieden zentral in die Arbeit der Bundespräsidentin rücken würde, würde das von der Mehrheit der Bevölkerung, die ja auch Frieden haben will, anders aufgenommen werden können, als eine Diskussion über Afghanistan wie bisher. Friedliche Gesellschaft würde auch bedeuten, darüber nachzudenken, ob Deutschland wirklich drittgrößter Rüstungsexporteur sein muss. Und können wir nicht auch nach Innen friedlicher werden? Es könnte sein, dass wir eine andere Republik bekämen, wenn die Schwachen und Benachteiligten, vor allem die Kinder, ins Zentrum der politischen Diskussion.
 
15. Juni 2010   in Europa - Jürgen Klute

Freiwillig verpflichtend

Europäisches Parlament verabschiedet Resolution über Derivate

Anreize sollen es sein, die nach dem Willen von Europäischer Kommission und Europäischem Parlament für Ruhe auf den Finanzmärkten sorgen. Das zumindest ist die zentrale Idee in einem heute in Straßburg verabschiedeten Papier, das künftige politische Maßnahmen zur Regulierung der Derivatemärkte in Aussicht stellt. Weiterlesen...
 
14. Juni 2010   Die Ratsgruppe - Anträge

DIE LINKE. Ratsgruppe beantragt die Einführung einer Herner Card

Mit einem Antrag im Ausschuss für Soziales und Gesundheit fordert DIE LINKE. Ratsgruppe Herne / Wanne-Eickel die Einführung einer Herner Card. Geltend für EmpfängerInnen von Leistungen wie zum Beispiel Hartz IV, Grundsicherung, Wohngeld u.ä. soll dies Herne Card als Nachweis für die Berechtigung zur Inanspruchnahme vergünstigter Angebote dienen.

Timo Sefz, Mitglied im Sozialausschuss: „Die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist für Menschen mit geringem Einkommen nur sehr schwer oder gar nicht möglich. Deshalb gibt es zu Recht Vergünstigungen, die dies ermöglichen.  Mit einem Sozialpass wie der Herne-Card sollen diese bestehenden Vergünstigungen transparenter gemacht, neue hinzugefügt und den Betroffenen nahe gebracht werden."

 
14. Juni 2010   in Herne - Aktionen

Dass ist für CDU und FDP gerecht? Gerecht geht anders!

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Unter diesem Motto verteilte der KV Herne/ Wanne-Eickel am Freitag und Samstag in den Fußgängerzonen Informationen zu den unsozialen Kürzungsvorschlägen der CDU-FDP Bundesregierung. "Unsere Aktionen sind von den Menschen begrüßt und zustimmend aufgenommen worden; in weiten Teilen der Bevölkerung herrscht großes Unverständnis und Wut über die Sparpläne der Bundesregierung," so Bärbel Beuermann, Fraktionsvorsitzende der LINKEN im NRW Landtag.
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12. Juni 2010   in NRW - Linksfraktion NRW

Politikwechsel in NRW für Grüne und SPD kein Thema?

Nach stundenlangen Gesprächen mit LINKEN, CDU und FDP ist mit dem einstimmigen Beschluss des Landesvorstandes der SPD klar, dass es in NRW keinen Regierungswechsel geben wird und somit Jürgen Rüttgers kommissarisch im Amt bleiben soll. Das Angebot der LINKEN, eine Minderheitsregierung von SPD und Grünen bei gemeinsamen Inhalten zu stützen, wird laut Angaben des Kölner Stadtanzeigers aus Kreisen des SPD -Landesvorstandes wie folgt kommentiert: „Ein anderes Vorstandsmitglied wertete den Vorstoß der Linkspartei als durchsichtigen Versuch, nach dem Abbruch der Sondierungsverhandlungen wieder ins Gespräch zu kommen.“ Weiterlesen...

 
09. Juni 2010   in NRW - Linksfraktion NRW

Die LINKE trägt den Bildungsstreik in den Landtag

Frak_Bildungstreik_Lt1Neue Abgeordnete zeigten mit T-Shirts ihre Solidarität mit den Demos

Den Protest der Studierenden gegen die neoliberale Bildungspolitik und die Studiengebühren
trägt die frisch gewählte Fraktion DIE LINKE in den Landtag. Die elf Abgeordneten zogen mit den gelben T-Shirts des Bildungsstreiks ins Parlament ein. Am Vormittag hatte die Fraktion geschlossen an der Demo in Düsseldorf teilgenommen.

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09. Juni 2010   in Herne - Presse Kreisverband

Das Schwarz-Gelbe Sparpaket

Mit Entsetzen reagiert der Kreisverband der LINKEN Herne / Wanne-Eickel auf die vorgestellten Vorschläge der Bundesregierung zur Haushaltskonsolidierung.

 

 „Es ist ein himmelschreiender Skandal , dass im Rahmen der Haushaltskonsolidierung wieder einmal Arbeitslose, Familien und Geringverdiener zur Kasse gebeten werden, während die für die Krise Verantwortlichen sich genussvoll zurücklehnen können,“ erklärt Ingrid Remmers, Mitglied des deutschen Bundestages. Weiterlesen...
 

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Tätigkeitsbericht DIE LINKE. Ratsgruppe Herne / Wanne-Eickel, Februar 2010 - Juli 2010

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