Hieß es nicht schon, dass aus der Fläche des Mini-Zoos in Eickel eine lukrative Baufläche werden soll und dort elegante Häuser entstehen sollen?! Fast schien es, als ob längst alles in trockenen Tüchern sei, doch dann haben SPD und Stadtverwaltung nicht mit der starken Resonanz der betroffenen Bürgerinnen und Bürger gerechnet, die ihren Zoo und auch diese Fläche als Freizeitpark erhalten wissen wollen.
Überraschend konnten die Bürgerinnen und Bürger deshalb in der WAZ von dem Fraktionsvorsitzenden der SPD, Dr. Frank Dudda, erfahren, dass die SPD offenbar ganz gewaltig zurückrudert. „Der Tierpark bleibt“, wird er in der Ausgabe vom 10.7.2010 zitiert.
„Gut so! Auch wir von der Partei DIE LINKE können diese Aussage nur unterstützen und hoffen, dass sie auch morgen noch Bestand haben wird. Aber: Nur wenn viel früher als geschehen Betroffene zu Beteiligten gemacht und diese über beabsichtigte Veränderungen einbezogen worden wären, hätte es nicht zu Verunsicherungen in der Bevölkerung´ kommen müssen.,“ erläutert Siegfried Born, Sprecher des Kreisverbandes
Verunsicherungen, die hausgemacht sind: "Hätte es nicht die unterschiedlichen und sich teilweise widersprechenden Aussagen der Stadt gegeben, wäre die Sitzung der Bezirksvertretung Eickel nicht so nichtssagend abgelaufen, hätte es diese erst gar nicht gegeben", erklärt dazu Veronika Buszewski, Ratsfrau der DIE LINKE. Ratsgruppe.
Selbst in der letzten Ratssitzung noch sah sich die Zuhörerschaft in der Debatte um den Antrag der Ratsgruppe DIE LINKE, die weitere Konzeptentwicklung in Sachen Tierpark auszusetzen und erst einmal Bürgerinformation, -anhörung und- beteiligung durchzuführen, mit sich widersprechenden Aussagen konfrontiert.
Veronika Buszewski: "Während SPD und Grüne meinten, der Tierpark solle bleiben und es wäre nur an eine Verlegung des Bauhofes gedacht, wies Herr Schlüter von der CDU darauf hin, dass die Umlegung des Tierparks als eine Sparmaßnahmen in der Haushaltskommission von SPD, Grünen, CDU und FDP beschlossen wurde und auch umgesetzt werden müsse.“
Interessant wird es sein zu sehen, wie weiter verfahren wird: „Denn der Beschluss steht. Getroffen von SPD, CDU, Grüne und FDP,“ so Siegfried Born. „Nehmen SPD und Grüne den Beschluss zurück?“




