08. Februar 2010   Landtagswahl
Grubenfahrt mit der Herner Spitzenkandidatin für die Landtagswahlen

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Grubenfahrt mit der Herner Spitzenkandidatin für die Landtagswahlen Bärbel Beuermann und Jürgen Klute (MdEP) im Bergwerk Auguste Victoria

Bärbel Beuermann, Spitzenkandidatin der Linken für die anstehenden Landtagswahlen in NRW, war am Freitag, den 05.02.2010 als Gast zu einer Grubenfahrt auf dem RAG Bergwerk Auguste Victoria in Marl.

An dem Außenschacht 8, in Haltern-Lippramsdorf ging es anschließend auf über 1100 Meter in die Tiefe.

Begleitet wurde sie u.a. von Jürgen Klute (MdEP),  Bernhard Sander (Landesvorstand), Thomas Prinz (Fraktionsvorsitzender in Herten), Markus Renner (Ratsherr in Essen) sowie Hanna Penzer (wiss. Mitarbeiterin und Leiterin des Büros von Jürgen Klute in Brüssel) und Lasse van Aken (wiss. Mitarbeiter der EU-Abgeordneten Sabine Wils).
Bei den Kollegen vor Ort konnten sich die TeilnehmerInnen einen Eindruck verschaffen, auf welchem aktuellen technischen Stand der Bergbau ist und wie technisch hochqualifiziert Steinkohle gewonnen wird.

„Wenn wir aus der heimischen Steinkohleförderung im Jahr 2018 komplett aussteigen würde, wie von SPD und CDU 2007 vereinbart, verzichten wir gleichzeitig auch auf die weltweite Technologieführung in diesem Sektor, das wäre wirtschaftspolitisch fatal" so Jürgen Klute in 1100 Meter Tiefe. „Deshalb spricht sich DIE LINKE in NRW ganz klar für einen Sockelbergbau auch über das Jahr 2018 aus.
In einigen Städten des Kreises Recklinghausen sind jeweils zwischen 5-10 % aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Bergbau tätig. Hinzu kommt, dass der Bergbau einer der größten Ausbilder in dieser Region ist. Diesen Standort aufzugeben, nimmt vielen jungen Menschen auf Dauer die Möglichkeit eine qualifizierte Ausbildung machen zu können,“ ergänzt Beuermann.

 
„DIE LINKE wird sich auch deswegen nach Einzug in dem NRW Landtag dafür einsetzen, dass es im Bergbau keinen Kahlschlag geben wird, darauf können sich die Bergleute und ihre Familien verlassen“ versicherte die NRW Spitzenkandidatin nach der Grubenfahrt. „Ein endgültiger Ausstieg aus der heimischen Steinkohleförderung wäre für unsere Region sowohl arbeitsmarkt- als auch strukturpolitisch ein Trauma, von dem sich diese Region nur schwer erholen würde“, so Jürgen Klute abschließend.

Das Bild zeigt von links nach rechts: Bärbel Beuermann, Thomas Prinz, Bernhard Sander, Lasse van Arken, Hanna Penzer, Markus Renner und Jürgen Klute.

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