Die Partei DIE LINKE vereinigt seit Mitte 2007 unterschiedliche politische Kräfte aus Ost- und Westdeutschland, Menschen mit DDR-Biografien und Menschen mit BRD-Biografien. In der PDS bzw. Linkspartei.PDS waren vor allem Bürgerinnen und Bürger aus Ostdeutschland organisiert. In der ersten Hälfte der 90er Jahre kamen westdeutsche Linke vor allem aus der "68er-Bewegung" hinzu, die zuvor bei den Grünen, in der DKP oder anderen linken Zusammenhängen organisiert waren. In der 2004 gegründeten WASG schlossen sich vor allem Westdeutsche zusammen, insbesondere aus der Agenda2010-SPD ausgetretene Sozialdemokraten, darunter viele aktive Gewerkschafter, und Menschen, die in sozialen Bewegungen aktiv waren und sind. DIE LINKE vereinigt in sich also sehr unterschiedliche politische und soziale Traditionen und Strömungen. Sie gründet auf dem gegenseitigen Respekt vor dieser Vielfalt und vor den persönlichen Biographien. Sie weiß, dass sie die seltene historische Gelegenheit hat, aus unterschiedlichen Erfahrungen, gewonnen in Ost und West und im vereinigten Deutschland, etwas neues, eine gesamtdeutsche Linke aufzubauen.
18. März 2005
Lothar Bisky und Dagmar Enkelmann führen in Frankfurt a. M. erste Gespräche über eine Zusammenarbeit mit der WASG.
23. bis 26. April 2005
Lothar Bisky auf Wahlkampftour durch Nordrhein - Westfalen. Er wirbt in Bad Salzuflen, Köln und Essen für die Wahl der PDS.
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Im kommendem Jahr will sich die Partei DIE LINKE ein neues Grundsatzprogramm geben. Der vorliegende Programmentwurf wurde von der Programmkommission (Mitglieder: Lothar Bisky (Leiter), Oskar Lafontaine (Leiter), Elmar Altvater, Michael Brie, Christine Buchholz, Birke Bull, Christina Emmrich, Heike Hänsel, Cornelia Hirsch, Dieter Klein, Ralf Krämer, Caren Lay, Horst Schmitthenner, Heinz Vietze, Sahra Wagenknecht und Ulrike Zerhau) im Auftrag des Parteivorstandes erarbeitet und am 20. März 2010 von den Parteivorsitzenden Lothar Bisky und Oskar Lafontaine der Öffentlichkeit vorgestellt.





