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DIE LINKE.

Anfrage an den Schulausschuss

Anfrage Ausstattung mit digitalen Medien

 

Sehr geehrte Frau Klemczak,

DIE LINKE. Fraktion Herne/Wanne-Eickel bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Schulausschusses zu nehmen.

 

Anfrage

Wie den Schulprofilen in der WAZ zu entnehmen ist, verfügen die einzelnen Schulen in Herne über sehr unterschiedliche Ausstattungen im Bereich der digitalen Medien.

Wie der Zeitung ebenfalls zu entnehmen war, sind die bereits im Sommer bestellten Laptops bzw. Tablets noch nicht eingetroffen und werden auch nicht allen Schüler*innen zur Verfügung gestellt werden können.

In diesem Zusammenhang bitten wir um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. An welche Kriterien ist die Vergabe der Endgeräte an die Schüler*innen gebunden?
     
  2. Gibt es von Seiten des Bildungsministeriums Kriterien, an die die einzelnen Schulen gebunden sind?
     
  3. Welche Vorgaben gibt es von Seiten der örtlichen Schulverwaltung an Schulleitungen bzw. Lehrpersonal nach welchen Kriterien Priorisierungen hinsichtlich besonderer Bedürftigkeit bzw. „Lernwilligkeit“ der Schüler*innen ermittelt werden sollen?
     
  4. Wie geht die einzelne Schule damit um?

Mit freundlichen Grüßen
 

Veronika Buszewski

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19:30 - 22:00 Uhr
DIE LINKE. Herne / Wanne-Eickel, Hauptstraße 181, 44652 Herne

Für die Freiheit!

Eine Solidaritätsveranstaltung zu Rojava

Das Jahr 2014 ist einigen international denkenden Menschen in Europa noch in Erinnerung: Der 'Islamische Staat'(IS) wollte die kurdische Stadt Kobane im Norden Syriens erobern und ihre Einwohner grausam unterdrücken. Dank des mutigen Kampfes der kurdischen Befreiungskräfte YPG und YPJ, die die Hauptlast der Verteidigung trugen, konnte der Angriff des IS abgewehrt werden, der damals auch verdeckt durchs türkische Militär unterstützt wurde. In den vom IS befreiten Kantonen Afrin, Kobane und Qamishli in Nordsyrien baute die kurdische, christliche und arabische Bevölkerung mit Unterstützung der YPG und YPJ eine beispielhafte Demokratie, die vielen Menschen in Deutschland unbekannt ist, unter dem Namen Rojava / Demokratische Föderation Nord- und Ostsyrien auf. Es ist z.B. einer der wenigen Bereiche im Nahen Osten, wo der Grundsatz "Männer und Frauen sind gleichberechtigt" herrscht.

Erdogan, der nicht einmal eine kleinste Form kurdischer Autonomie duldet, ließ 2018 die türkischen Truppen verbündet mit islamistischen Milizen nach Afrin und im Oktober 2019 mit einer Tiefe von 30 Kilometern in die Kantone Kobane und Qamishli in Nordsyrien einfallen. Die Folgen waren verheerend: Viele Menschen wurden von Erdogans Truppen getötet, tausende Menschen wurden aus Rojava vertrieben. Erdogan versuchte, die Selbstverwaltung der Demokratische Föderation Nord- und Ostsyrienzu vernichten. Dieser türkische Angriff wurde mit deutschen Waffen unterstützt.

Wir möchten in der Solidaritätsveranstaltung zu Rojava / Demokratische Föderation Nord- und Ostsyrien am 28.2.2020 in Herne mit der Referentin Frau Dersim Dağdeviren über folgende Fragen diskutieren:

  • Wie ist die aktuelle Lage in Nordsyrien / Rojava?
  • Wie arbeitet die demokratische Selbstverwaltung in Rojava?
  • Welche Unterstützung leistet die Bundesregierung für das türkische Militär? Was kann man dagegen tun?
  • Ist die Aufhebung des PKK-Verbots in Deutschland ein wichtiger Beitrag zur Solidarität mit den Menschen in Kurdistan?

www.facebook.com/events/870603080036673/

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