Die Linke Herne wählt neuen Vorstand
Am Sonntag, dem 30. November traf sich die Herner Linke zur Mitgliederversammlung und wählte dort ihren neuen Kreisvorstand. Inhaltlich diskutierte der Kreisverband die neuen Vorschläge der Bundesregierung zum Bürgergeld. Dazu kamen ein Sozialanwalt und eine von Erwerbslosigkeit betroffene Person zu Wort.
Gewählt worden sind Leonee Egger (25) als Kreissprecherin und Christian Kneip (33) als Kreissprecher, sowie Echo Wember (26) als Stellvertretende Kreissprecher*in. Komplettiert wird der geschäftsführende Vorstand durch den Schatzmeister Thomas Schäfer (47). Des Weiteren wurden folgende Mitglieder zu Beisitzer*innen in den Vorstand gewählt: Alexandra Kükelheim (32), Britta Schulte (39), Lena Ivana Enders (23), Patrick Gawliczek (32), Payton Gall (24) und Zoe Lampart (24).
Dazu nimmt der frisch gewählte Vorsitzende Christian Kneip wie folgt Stellung: „Ich freue mich, Teil dieses verjüngten Vorstandes zu sein. Der Generationenwechsel unserer Partei ist nun sowohl im Stadtrat als auch im Kreisvorstand geglückt. Dies steht symbolisch für die vielen neuen Mitglieder, die sich unserem Kampf für ein linkes Herne angeschlossen haben. Die fast schon tot geglaubte Linke ist stärker als je zuvor. Wir sind im letzten Jahr von gerade einmal 60 auf fast 160 Mitglieder in Herne angewachsen!“
Weiter ergänzt Leonee Egger: „Wichtig war uns, mit der Mitgliederversammlung auch ein Zeichen gegen den von der Bundesregierung geplanten Sozialabbau zu setzen. Statt Drangsalierung der Schwächsten unserer Gesellschaft braucht es Solidarität. Statt immer nur nach unten zu treten, müssen wir uns mit den Reichen und Mächtigen anlegen. Die geplanten Maßnahmen sorgen nicht dafür, dass mehr Menschen in Arbeit kommen, sondern nur dafür, dass es denjenigen, denen es jetzt schon schlecht geht, noch schlechter geht. Dabei wollen wir nicht nur über Menschen reden, sondern die Betroffenen direkt zu Wort kommen zu lassen.“
Abschließend erklärt Echo Wember: „Wir bedanken uns bei unseren Wähler*innen für die guten Wahlergebnisse im Bund und auch hier in Herne. Das uns entgegengebrachte Vertrauen sehen wir als Arbeitsauftrag, uns weiterhin für die Belange der Herner*innen einzusetzen. Wir wollen im kommenden Jahr unter anderem eine Sozialberatung anbieten, um den Menschen direkt vor Ort zu helfen. Uns ist es wichtig, nah an den Menschen und ihren Bedürfnissen zu sein, um aktiv dabei zu helfen, dass ihre Probleme angepackt werden. Dazu wollen wir weiterhin mittels Haustürgesprächen mit den Menschen ins Gespräch kommen.“
Pressemitteilung Die Linke KV Herne/Wanne-Eickel, vom 3. Dezember 2025

