Stoppt Union-Busting im Lidl Lager Herne – Betriebsräte schützen!

ver.di Petition
Arbeitnehmer*innenrechte

Die Betriebsrats- und gewerkschaftsfeindliche Haltung des Lidl-Konzerns (Schwarz-Gruppe) ist altbekannt. Im Lidl Lager Herne herrschen inzwischen aber Zustände, die nicht mehr hinnehmbar sind. Betriebsräte werden drangsaliert und mehrfach mit Kündigungen und Klagen überzogen.

Auf Betriebsversammlungen ist eine sachliche Diskussion nicht mehr möglich, weil Teile der Belegschaft gegen den Betriebsrat und die Gewerkschaft aufgehetzt werden. All dies geschieht, während Lidl sich auf den Umzug in ein neues, moderneres und wesentlich größeres Lager in Herne vorbereitet. Kritische Betriebsräte und gewerkschaftliche Organisation, die bei diesem Prozess die Rechte der Arbeitnehmer*innen verteidigen, scheinen offensichtlich unerwünscht und werden deswegen systematisch bekämpft.

Wir fordern:
1. Sofortige Rücknahme aller Kündigungen und Klagen gegen Betriebsratsmitglieder.
2. Schluss mit Union-Busting und gewerkschaftsfeindlicher Propaganda.
3. Rechte der Arbeitnehmer*innen verteidigen, statt sie für maximalen Profit opfern.

Petition unterzeichnen

 

Warum ist das wichtig?

Die unzumutbaren Zustände im Lidl Lager Herne gehen uns alle an. Betriebsräte und gewerkschaftliche Organisation gehören zur Demokratie, wie die Luft zum atmen. Werden sie angegriffen, sind die Rechte der Arbeitnehmer*innen in Gefahr und damit muss klar sein: Es kann jede*n treffen. Wenn in Betriebsversammlungen nur noch gebrüllt wird, der Arbeitgeber praktisch die Versammlung kapert, Kolleg*innen, die arbeitgeberkritische Beiträge halten, am nächsten Tag abgemahnt werden, wenn sachliche Informationen der Gewerkschaft gestört werden, dann kann nicht mehr von einem würdevollen und respektvollen Umgang gesprochen werden.

Gegen eine solche Atmosphäre der Angst muss mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln vorgegangen werden. Diese Petition hat zum Zweck, die unzumutbaren Vorgänge öffentlich zu machen und die Rücknahme der Klagen sowie der Kündigungen gegen die Betriebsräte zu erwirken.


Weiterführende Informationen hier